Nicht nur durch äußere Reize wie Bilder oder Geräusche können Emotionen ausgelöst werden, auch beim Betrachten eines anderen Individuums können Empfindungen im eigenen Körper gespürt werden. Hierbei handelt es sich um die sogenannte emotionale Ansteckung, welche eng mit der Fähigkeit zur Empathie verknüpft ist. Dieses Sicheinfühlen in ein anderes Individuum beinhaltet aber noch eine weitere Komponente, die Unterscheidung, ob die spürbare Emotionen ihren Ursprung in einem selbst oder im anderen hat. Ein effektives soziales Funktionieren erfordert die Fähigkeit, den eigenen emotionalen Zustand von dem anderer zu unterscheiden, erst dann spricht man von einer Fähigkeit zur Empathie. Erwachsene seien laut einer experimentellen Studie eher in der Lage als Kinder, Emotionen als eigen oder fremd zu erkennen.[1]
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